Forstbetrieb Kahmann | Schadensbegrenzung bei Baumaßnahmen
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Schadensbegrenzung bei Baumaßnahmen

Wo gebaut wird, sterben die Bäume!
Baumaßnahmen

Die traurige Wirklichkeit ist, dass viele Ingenieurbüros und Baufirmen nicht wissen, welche Schäden sie anrichten können, wenn eine Baustelle im Bereich von Bäumen errichtet wird.

Deshalb sollten Bäume im Bereich von Baustellen von den Wurzeln bis zur Krone geschützt werden, um keine irreparablen Schäden durch lagernde Baustoffe, Baumaschinen (z. B. Bagger oder Kräne), Abgrabungen, Bodenverdichtungen oder permanenter Bodenversiegelung davonzutragen.

Sind Verletzungen im Stamm- oder Kronenbereich trotzdem aufgetreten, sind spezielle Pflege- bzw. Schutzmaßnahmen notwendig.

Die Grundvoraussetzung des Schutzes von Bäumen, Vegetationsbeständen und Tieren bei Baumaßnahmen sind die RAS-LP 4 und die DIN 18920, nach denen wir arbeiten.

Schadenminimierung
Schadenminimierung
Schadenminimierung
Wurzelvorhang
Wurzelvorhang

Werden im Bereich eines Baumes Bauarbeiten ausgeführt, so kann es vorkommen, dass der Wurzelbereich betroffen wird. Damit Bäume während der Bauphase keinen Schaden nehmen, ist in diesem Fall ein Wurzelvorhang notwendig. Durch gezielte Abgrabungen und Wurzelkappungen wird der Wurzelraum soweit möglich und notwendig verkleinert. Jutetuch, Drahtgeflecht und Holzpfähle halten den Wurzelvorhang vor Ort. Zwischen dem Vorhang und dem bestehenden Wurzelballen sollte bei langen offenstehenden Baustellen ein vorbereitetes Substrat eingebaut. Es ermöglicht dem Baum, in diesem Bereich Feinwurzeln auszubilden. Nach den Bauarbeiten wird der Wurzelvorhang entfernt und das Gelände wieder hergestellt.

nachträglicher Wurzelvorhang